Großes Festival Thema: Musik von Urbevölkerungen

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Großes Festival Thema: Musik von Urbevölkerungen

(Mari Boine. Foto: Gregor Hohenberg)

Das Tønder Festival präsentiert eine Anzahl von Künstlern mit Wurzeln in den Kulturen der Urbevölkerung von Kanada, Grönland, Australien und dem nördlichsten Skandinavien.

Jetzt bewegt sich das Tønder Festival wieder in Richtung neuer Initiativen. Das diesjährige Festival präsentiert ein grandioses ”Indigenous”-Thema, wo Singer- Songwriters mit Wurzeln in ihrer Urbevölkerung auf der Bühne stehen. Die Künstler geben eine gegenwärtige Interpretation ihrer musikalischen Erzählkunst, die im hohen Grade auf die Kultur baut, wo sie ihre Wurzeln haben. Eine Kultur, die mehrere Tausend Jahre zurückgeht, als die Musik schon eine entscheiden Rolle spielte.

Von der Prärie in Kanada bis zu den äußersten Outbacks in Australien
Aus Manitoba in Kanada und einem Ausgangspunkt in der indianischen Kultur kommen die beiden Songschreiber, William Prince, der Tønder im vorigen Jahr besuchte und Richard Inman. Beide sind innerhalb kurzer Zeit bekannte Namen in ihrem Heimatland geworden, und sie spielen eine Mischung aus Country, Folk und Traditionskultur.

Grönland wird vornehm vertreten. Teils von der Sängerin Nive Nielsen, die zusammen mit ihrer Band, The Deer Children, Americana und grönländische Traditionen mischt. Nive war auch beim vorigen Festival dabei. Der Andere Vertreter der grönländischen Kultur ist Rasmus Lyberth, der von einem großen dänischen Publikum verehrt wird und Meister der Erzählkunst und großer Lieder ist.

Die samische Kultur, die sich historisch im nördlichen Norwegen, Schweden, Finnland und Russland entwickelte, hat unter anderem mit dem “Joiksangen” eine starke musikalische Karte im Ärmel. Das Publikum kann sich auf zwei der allerbesten heutigen samischen Künstlern, Mari Boine und Vassvik, freuen.

Aus Australien kommen zwei Sänger und Songschreiber, die jeder auf ihre Weise die Aboriginer-Kultur vermitteln. Der Soul-inspiriert Dan Sultan und Gawurra, der auf der Sprache des Yolngu-Stammes singt. Beide haben mehrere Preise in ihrem Heimatland empfangen.

”Wir sind sehr stolz, so viele hervorragende Künstler beim diesjährigen Indigenous-Thema präsentieren zu können. Das Publikum bekommt die Möglichkeit viele Songschreiber und Sänger zu erleben, die uralte Musiktraditionen in einer modernen Sprache vermitteln und die aus verschiedenen ursprünglichen Kulturen stammen. Für uns ist es wichtig, als internationales Folk- und Rootsfestival ein Thema wie dieses ins Programm zu bringen und den Vertretern der ursprünglichen Völker eine Stimme zu geben,” sagt Maria Theessink, künstlerische Leiterin des Tønder Festival.

Zusammenarbeit mit den Organisationen
2018 hat die Organisationen IWGIA, International Work Group für Indigenous Affairs, 50 jähriges Jubiläum. Die Organisation hat ihren Sitz in Kopenhagen und hat eine Zusammenarbeit mit dem Tønder Festival über das Indigenous-Thema des Festival in den Fokus zu stellen. IWGIA arrangiert am 9. August 2018, den ”Day of the World Indigenous Peoples”, – eine Veranstaltung, die das Tønder Festival unterstützt.

Interviews, Podcasts und Vermittlung
Besonders hervorgehoben wird das Tønder Festivals Indigenous-Thema mit exklusiven Künstler Interviews und Podcats produziert vom früheren DR- Journalisten (dänischer Rundfunk) Claus Vittus. Verfolge dies auf der Festival Website tf.dk und der Facebook-Seite. Das Thema erhält auch einen visuellen Ausdruck entlang der Hauptstraße des Festival Platzes, wo Kunstinstallationen ausgestellt werden, die der Indigenous-Musik gewidmet sind. Die Installationen sind von der Festival Atmosphäre entwickelt und produziert.

Erlebnisse vor Beginn des Festivals
Zum vierten Mal bietet das Konzept 4+ eine vielfältige Anzahl von Veranstaltungen in den Tagen vor Beginn des Festivals an. 4+ Tage werden mit einem kostenlosen Eröffnungskonzert am Sonntag den 19. August auf dem Markt angekurbelt. An den darauffolgenden Tagen kann man unter anderem folgendes erleben: Eine Fahrt entlang der dänisch-deutschen Grenze gewürzt mit Erzählungen über Stromfluten, Königsmördern und Deichgrafen, eine Fahrt mit Schwerpunkt in der Geschichte der Insel Rømø und deren außergewöhnlichen Natur, ein Gourmetessen mit heimischen Zutaten zubereitet vom Koch Thomas Rode, Rum Verkostung und ein besonderes Festival-Pub-Quiz. Info und Ticketverkauf unter tf.dk – und weitere Info unter www.facebook.com/4plusofficiel.

Bemerke: Eine begrenzte Anzahl Tagesticket werden am 3. April um 10.00 unter tf.dk zum Verkauf freigegeben. Am gleichen Tag beginnt der Tipi-Verkauf auf dem Campingplatz.

Über die KÜNSTLER!

Künstler 2018 – bis auf weiteres:
The Mavericks (USA), The Lone Bellow (USA), Colter Wall (CAN), B. B. King Tribute feat. Mike Andersen, Shaka & James Loveless, Otis Grand, Thorbjørn Risager, Henrik Freischlader samt band (DK, USA, D), Mike Andersen (DK), Oysterband (UK), David Ramirez (USA), Melissa Horn (SE), The Secret Sisters (USA), William Crighton (AUS), Jeffrey Foucault (USA), Dusty Heart (USA), Skerryvore (SCO), MICHAEL FALCH og DÈT BAND (DK), Cóig (CAN), 3Hattrio (USA), The Bros. Landreth (CAN), Joey Landreth (CAN), Sharon Shannon (IRL), Vishtén (CAN), Annika Aakjær (DK), Ímar (SCO/IRL), Michael McGoldrick, John McCusker & John Doyle (SCO/IRL/UK), The Chair (SCO), Luke Winslow-King (USA), Darlingside (USA), Anne Linnet (DK), Sam Kelly & The Lost Boys (UK), Caamp (USA), The Brother Brothers (USA), Tyler Childers (USA), Irish Mythen (IRL), Gordie MacKeeman and His Rhythm Boys (CAN), Tide Lines (SCO), DR Big Band & Basco (DK), The Dead South (CAN), Tami Neilson (CAN/NZ), Allan Taylor (UK), All Our Exes Live In Texas (AUS), FolkBALTICA Ensemble (D, DK), Romengo (HU), Skipinnish (SCO), William Prince (CAN), Richard Inman (CAN), Gawurra (AUS), Dan Sultan (AUS), Mari Boine (NO), Vassvik (NO), Nive Nielsen (GRL), Rasmus Lyberth (GRL).

Tønder Festival 23. 24. 25. 26. august 2018
www.tf.dk
www.facebook.com/tonderfestival
Twitter: @tonderfestival
Instagram: TONDERFESTIVAL
Ticketverkauf unter www.tf.dk

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