Schulkonzert 2026
Seit Oskar Elholm – besser bekannt als Ozzy – seine erste Single „Samme side“ (2023) veröffentlichte, läuft es für den 24-jährigen dänischen Rapper, Sänger und Produzenten hervorragend.
Ozzy hat sich über die Jahre als Produzent und Songwriter ein ganz eigenes Klanguniversum geschaffen. Seine Musik ist von Hip-Hop und R&B, aber auch von House, Acid Jazz, Bossa Nova und Future Bass beeinflusst. Gemeinsamer Nenner ist ein fließender, atmosphärischer Ausdruck mit charakteristischen Vocal-Chops und seinem hellen Falsett im Zentrum. Die Inspirationen sind vielfältig – von Kaytranada über Don Toliver bis hin zu Smino –, doch das Ergebnis ist etwas Einzigartiges in der dänischen Musikszene. Ozzy war eigentlich ein introvertierter, schüchterner Junge mit einer Vorliebe für SoundCloud-Rap, der sich in seinem Zimmer in Helsingør intensiv mit Musikproduktion beschäftigte. Heute steht er mit einigen der größten Künstler Dänemarks auf Bühnen und in Clubs im ganzen Land und spielt die Songs, die er jahrelang in seinem Zimmer aufbewahrt hat. Und genau dieser Kontrast steht im Mittelpunkt von Ozzys Debütalbum „Hyben“ (2025), einem persönlichen Porträt der letzten Jahre, in denen Ozzy versucht hat, sich fernab seiner Komfortzone zu etablieren.
Das Album, das von Ozzy selbst sowie von Emil Falk, Rob & Jenne, Nicki Pooyandeh, Anders Ingstrup Johansen und Noah Farlot produziert wurde, ist in zwei deutlich unterschiedliche Seiten unterteilt. Die A-Seite ist trap-lastig und zeichnet sich durch eine rohe Energie aus, in der ein selbstbewusster Ozzy mit Erwartungen und Druck ringt. Auf der B-Seite öffnet sich die Musik zu einer wärmeren und melodischeren Klangwelt mit Geschichten über Liebe, Familie und Nähe.